GRUSSWORT.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Gäste der Stadt Essen!

Es freut mich sehr, dass Essen im Jahre 2006 – nach 2000, 2003 und 2005 – nun zum vierten Mal am Landeswettbewerb „Ab in die Mitte – Die City-Offensive NRW!“ mit dem Projekt „Utopia. machen“ erfolgreich teilnimmt.
Unter der thematischen Klammer „Utopia. machen.“ werden Fragen der Zukunftsgestaltung aufgegriffen: Wie werden aus Utopien Realitäten? Charakteristisch an Utopien ist, dass die Auseinandersetzung mit ihnen Bewegung auslöst, übernommene Vorstellungen in Frage stellt und damit Grundlage für Veränderungen sein kann. In der Spannung des Begriffes Utopie – vom Wolkenkuckucksheim über die Vision ins pralle Leben – wollen wir den Begriff fassen und dazu auffordern „Utopia. machen“. In diesem Sinne möchte das Festival zum Mitdenken und zur Mitarbeit animieren.
Erfreulich ist aus meiner Sicht, dass wiederum neben der City auch ein Stadtbezirk Berücksichtigung findet. Nachdem im letzten Jahr eine Stadtteilpartnerschaft mit Borbeck eingegangen wurde, ist nun Frohnhausen / Altendorf ausgewählt worden, um auch von der City-Offensive des Landes zu profitieren.
Wir freuen uns vor allem darüber, dass es der Veranstaltergemeinschaft Essen Marketing GmbH (EMG) und Kulturbüro der Stadt Essen und in Zusammenarbeit mit den Künstlern Edda Gerusel und Lex Spielmann gelungen ist, ein überzeugendes Konzept für beide Standorte zu entwickeln. Beide Zentren, der Essener Westen und die Essener City, widmen sich durch vielfältige Projekte dem Thema „Utopia. machen.“
Zu vielfältig ist das zweiwöchige Programm, um hier alle Programmpunkte zu würdigen. Ich kann Sie nur motivieren, Veranstaltungen und Ausstellungen in der Essener City sowie in Frohnhausen und Altendorf zu besuchen und sich auf das spannende Thema „Utopia.machen.“ einzulassen!
Besonderen Dank aussprechen möchte ich an dieser Stelle den Förderern, dem Land NRW, der Karstadt Warenhaus AG und der Galeria Kaufhof AG sowie den anderen – lokalen und (über)regionalen – Sponsoren und Projektpartnern. In diesem Sinne wünsche ich dem Projekt „Utopia.machen.“ einen guten Verlauf, gute Ergebnisse und viele interessierte Gäste.

Ihr

Dr. Wolfgang Reiniger, Oberbürgermeister der Stadt Essen

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