HINTERGRUND: ESSEN.UTOPIA.MACHEN. PRAKTISCHER ANSATZ.
In Essen gehen große Entwicklungen vor sich. Der Strukturwandel des Ruhrgebietes scheint hier einen Höhepunkt zu haben. Visionär werden utopische Projekte in Angriff genommen (Weltkulturerbe Zeche Zollverein, Umgestaltung Kruppgürtel, neuer Stadtteil Universitätsviertel, Kulturhauptstadt
Europas 2010).
Was zwischen Politik, Konzernen, Stadtplanern, Architekten etc. in Essen bereits in vollem Gange ist, können die Bürger in der Zeitung lesen. Was meinen sie dazu? Wie verhalten sie sich dazu? Ist eine Aufbruchstimmung auch beim Essener Bürger und Unternehmer zu spüren?
„Ab in die Mitte“ mit dem diesjährigen Schwerpunkt „BürgerUnternehmenStadt“ bietet hier die Chance und den Rahmen, eine Aufbruchstimmung verstärkt auch unter den Bürgern zu diskutieren und aufkommen zu lassen.
ZIEL.
Ziel des Kulturfestivals „Utopia. machen.“ ist es, die Essener City, die nördliche Innenstadt und den Stadtbezirk 3, speziell Essen-Frohnhausen und Essen-Altendorf lebendig, vielseitig und ungewöhnlich zu bespielen, damit die Attraktivität der Stadt für ihre Bürger, Unternehmer, Gastronomen und Besucher verstärkt erlebbar ist. Die Bandbreite der Veranstaltungen während des Kulturfestivals soll die Nutzungsvielfalt der Stadt aufleben lassen und verstärken, zudem ihre kulturelle Identität sinnlich erlebbar und begreifbar machen und durch Erlebnisqualität für eine hohe Verweildauer eines breiten Besucherspektrums sorgen.

NETZWERKE SCHAFFEN.
Der praktische Ansatz der Cityoffensive legt den Schwerpunkt auf die Vernetzung von Bürgern, Unternehmern, Initiativen, Vereinen, Gastronomen, Kulturschaffenden und Künstlern. Sie werden zu Veranstaltungen, Workshops, Netzwerktreffen, Festen, Vorträgen und Diskussionsrunden eingeladen und können sich gegenseitig Einblicke in ihre Spezialbereiche gewähren, Gedanken austauschen, kontroverse Fragen diskutieren, Feste feiern, gemeinsame Träume und Visionen entdecken und Utopien zum Leben erwecken.

NACHHALTIGKEIT.
Nachhaltigkeit soll erzielt werden durch die entstandene Netzwerkarbeit, die Projektwebsites, die Gründung des Utopia.Rat.Essen., die Entwicklung langfristig angelegter Projekte und nicht zuletzt durch die Ausführung gestaltender Projekte, z.B. die Entwicklung von Fassadengestaltungsvorschlägen.

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